Ausgabe 01/20 -

Ausstellung im Glashaus zeigt Südtiroler Gartenkultur

Zu Besuch bei der Gärtnerei Schullian in Bozen: ein Finanzierungsbeispiel der Linie „Förderkonto Sonne“

Von den ältesten Hochkulturen bis in unsere Gegenwart ist der Gartenbau ein ebenso verführerisch schöner wie bodenständiger Ausdruck menschlicher Arbeit in und mit der Natur. Die Dauerausstellung „Glashaus III“ in der Gärtnerei Schullian in Bozen führt durch die Geschichte und allerlei Geschichten der Gartenkultur in Südtirol. Sie lädt zum Flanieren durch ein Stück Kultur- und Wirtschaftsgeschichte ein, mit Orten zum Schauen und Staunen, zum Verweilen und Wandeln, zum Riechen und neugierigen Erkunden von Pflanzen und ihren Besonderheiten. Sie dient auch als Anregung für das eigene Blumen- und Gartenreich, den eigenen Balkon oder die eigene Gewürzkiste in der Küche.

Franz Schullian – ein Pionier des Gartenbaus

Die Ausstellung ist dem Gärtner aus Leidenschaft und einem der wichtigsten Pioniere des Gartenbaus in Südtirol, Franz Schullian (*1922), gewidmet. Im Jahre 1948 gründete er fast aus dem Nichts die eigene Gärtnerei, die er 1956 an den Stadtrand von Bozen, dem heutigen Standort der Gärtnerei Schullian, verlegte.

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Gärtnerei als Ort der Begegnung

Heute wird der Betrieb von Tochter Martina Schullian geführt. Seit Jahren belebt sie mit ihrem kulturellen Engagement den Gartenbau, das ihre Gärtnerei – über die wirtschaftliche Bedeutung hinaus – zu einem Ort der Begegnung, der Schönheit, der Kunst, des Sich-Verführen-Lassens, des Träumens und Sinnierens macht. Auf diese Weise entstand auch die Idee der Dauerausstellung im Glashaus III, das – benannt nach einer internen Nummerierung – aus früheren Zeiten stammt. Das Konzept für die Ausstellung stammt vom bekannten Künstler Paul Thuile. Objekte und historische Fotografien, Texte, Videos und Interviews führen durch die Geschichte der Gartenkultur. Die Ausstellung erzählt aber auch die Geschichten der zehn ältesten und wichtigsten Gärtnereien in Südtirol und präsentiert die bedeutendsten lokalen Protagonisten der vergangenen 60 Jahre.

Unterstützt durch Ethical Banking

Das Projekt wurde von Ethical Banking mit einem Förderkredit für den Umbau und die Ausstellungsgestaltung sowie für die Einrichtung, Schilder, Texte u.a.m. unterstützt.