Ausgabe 06/19 -

„Nils Larch – der Olympionike aus Sterzing“

Finanzierungsbeispiel der Linie „Weniger Handicap“

Im Sommer, bei Temperaturen von über 30 Grad, stand für das Ethical-Banking-Filmteam ein für diese Jahreszeit ungewöhnlicher Besuch auf dem Programm. In der Eishockeyhalle von Sterzing, der Heimstätte des WSV Sterzing ­Broncos, traf man sich (bei gefühlten Minus­graden) mit Nils Larch.

Steile Karriere trotz Handicap

Nils ist an den Rollstuhl gefesselt, was ihn aber nicht daran hindert, leidenschaftlich Eishockey zu spielen. Bereits von klein auf war er viel im Stadion, da sein Vater Ulli wie auch sein Bruder Kevin beim WSV Sterzing Eishockey ­­spiel(t)­en. Zufällig sah er dann eine Trainingseinheit der Sledge-Para-Hockeymannschaft und war so fasziniert davon, dass er das Spiel noch am selben Tag ausprobierte. Seitdem hat er eine steile Karriere hingelegt. Heute spielt der 22-Jährige bei den „South Tyrol Eagles“, ist dort Kapitän und mehrfacher Italienmeister. Außerdem ist er Stürmer der italienischen Nationalmannschaft und hat bereits mehrere Weltmeisterschaften absolviert sowie an zwei Olympiaden (Sotschi 2014 und Pyeongchang 2018) teilgenommen. Zwei Mal wöchentlich findet ein intensives Training der South Tyrol Eagles in Neumarkt statt, das neben Konditionstraining auch taktische Besprechungen über Spielsysteme beinhaltet.

Selbstbestimmtes Leben mit Hilfe von Ethical Banking

Dank der Ethical-Banking-Finanzierung über die Raiffeisen-Partnerkasse Wipptal kann Nils schnell und unkompliziert von Sterzing nach Neumarkt fahren. Finanziert wurden der Ankauf und der Umbau eines neuen Skoda Oktavia (mit Handgas sowie Bremse mit Handbedienung). Vater Ulli freut sich: „Diese Anschaffung bedeutet für uns eine große Erleichterung und für unseren Sohn ist sie ein wichtiger Schritt in ein selbstbestimmtes Leben. Er kann jetzt allein zum Training fahren und sich alles selbst organisieren, vom Schlitten bis zur Ausrüstung.“ Roland Furgler, Leiter von Ethical Banking, durfte bei einer Trainingseinheit dabei sein und war von der Muskelkraft und dem Können des jungen Sportlers beeindruckt. Nils schaut zuversichtlich in die Zukunft: „Ein großer Traum von mir? Olympiade 2026 und die Spiele der Para-Ice-Hockey-Nationalmannschaft in Südtirol. Denn es gibt nichts Schöneres für einen Sportler, als bei einer Olympiade mitzumachen und vor so vielen Menschen sein Bestes zu geben.“